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By Lea Wieser 08.05.2017 11:58 Kommentare

Jedes Jahr aufs Neue ist im Mai die Rede von den Eisheiligen. Wer die Eisheiligen sind, woher sie kommen und warum gerade Bauern und Gärtner diese Tage besonders fürchten, erfahren Sie hier.

 

Wie entstehen die Eisheiligen?

Heute sieht man eine mögliche Begründung der Kältefront in den sogenannten Nordwestwetterlagen. Dabei gelangt die eisige Polarluft aus der Arktis nach Mitteleuropa. Häufig ist es nämlich zu dieser Zeit schon recht warm bei uns, sodass Tiefdruckgebiete entstehen. Die warme Luft weicht und zieht dadurch die kalte Polarluft an, wobei Bodenfrost entstehen kann.

Was steckt hinter dem Namen?

Die Namensherkunft der Eisheiligen ist auf die Kirchengeschichte zurückzuführen. Es sind nämlich die Namenstage folgender Heiligen:

-          11. Mai: Mamertus

-          12. Pankratius

-          13. Servatius

-          14. Mai: Bonifatius

-          14. Mai: Sophie.

Alle samt waren Sie Märtyrer oder Bischöfe des dritten bis fünften Jahrhunderts.

Was rät der Gärtner?

Erfahrene Gärtner empfehlen die Eisheiligen abzuwarten. Mit der Saat von empfindlichen Pflanzen wie etwa Kräuter (Basiliku, Dill, & Estragon), Gemüse (Tomaten, Zucchini, & Blattsalt) und Blumen (Mageriten, Geranien und Dahlien) sollte bis Mitte Mai gewartet werden. Die Pflanzen im Garten kann man zu dieser Zeit auch mit Vlies oder Folie vor den kalten Tagen schützen. Früher wurden die Pflanzen geschützt, indem ein Feuer entfacht wurde. Der entstandene Rauchnebel schütze die Gewächse vor dem Frost.

Die Bauernregeln zu den Eisheiligen:

Mit der Zeit haben sich einige Bauernregeln entwickelt, die bis heute weit verbreitet sind:

-          Wenn´s an Pankratius friert, so wird im Garten viel ruiniert. 

-          Servaz muss vorüber sein, willst vor Nachtfrost sicher sein.

-          Vor Bonifaz kein Sommer, nach der Sophie kein Frost.

-          Vor Nachtfrost bist Du sicher nicht - bis Sophie vorüber ist...

 

Weitere Infos zum Thema unter www.eisheilige.info/

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