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By Lea Wieser 01.08.2017 11:12 Kommentare

Gerade zu dieser trockenen und heißen Zeit im Sommer ist es wichtig, den Garten zu hegen und zu pflegen. Hierzu gehört insbesondere die richtige Gartenbewässerung. Wenn es tage- oder sogar wochenlange nicht regnet, muss der Hobbygärtner selbst zum Schlauch greifen. Wie Sie Ihren Garten bestmöglich Bewässern, erfahren Sie hier.

Egal ob Rasensprenger oder fest installiertes Bewässerungssystem: Mit der richtigen Ausrüstung kann die empfindliche Pflanzenwelt auch die regenlose Zeit überstehen. Den Garten allerdings ohne große Überlegungen nach einer Trockenperiode zu bewässern ist der falsche Weg, denn zu viel Bewässerung zur falschen Zeit ist für den Garten genauso schlecht.

Diese fünf Tipps sollten Sie deshalb beim Bewässern unbedingt beherzigen.

Tipp 1: Bodenverbesserung

Natürlich müssen Sie die Zusammensetzung Ihrer Bodenerde gut kennen. Bevor Sie anfangen, Ihre Beete zu bearbeiten oder den Rasen zu mähen, wäre es sehr empfehlenswert, Ihren Boden zu testen. Die Ergebnisse werden Sie zu den Bodenhilfsstoffen für einen nährstoffreichen Boden und zu einem richtigen pH-Wert für die Pflanzen führen, die Sie benötigen, damit alles in Ihrem Garten gut gedeiht. In vielen Fällen erweist sich nach solchen Boden-Tests, dass man große Mengen organischer Substanz hinzufügen soll. Davon kann jede Bodenart nur profitieren. Die Zugabe von organischem Material, wie Kompost, schafft eine bröckelige Bodenerde und verbessert die Entwässerung und Wasserretention in jeder Bodenart. So werden Ihre Pflanzen bestens mit Nährstoffen versorgt. Ein reichhaltiger, loser, brüchiger Boden fördert gute Wurzelentwicklung und verringert die Notwendigkeit der Anlage für zusätzliches Wasser.

Tipp 2: Das richtige Werkzeug

Schon beim Kauf sollten Sie das Format Ihrer Rasenfläche im Hinterkopf haben. Denn mobile Regner bewässern je nach Bauart unterschiedliche Flächen, etwa kreisrund oder rechteckig. Zwar lässt sich die Größe der Fläche meist regulieren, die Form aber oft nicht. Mit dem passenden Regner sind auch Randflächen gut erreichbar.

Tipp 3: Das richtige Timing:

Beim Bewässern gilt, lieber zu früh als zu spät. Wenn der Boden erst einmal vollständig ausgetrocknet ist, kommt jede Hilfe zu spät. Wenn die ersten Grashalme die Köpfe hängen lassen, sollte das der Startschuss für die Wasserversorgung sein. Dabei haben Gärtner einen Vorteil, die ihren Rasen vor dem Sommer nicht allzu kurz trimmen: Bleibt das Gras etwas länger, benötigt es nicht ganz so schnell Wasser.

Tipp 4: Den Garten effizient bewässern

Eine Gartengestaltung nach Wasserbedarf bedeutet nicht, dass man gar nicht bewässern soll. Tropfenbewässerung und Bewässerungsschlauch-Systeme sind effizientere Varianten der Bewässerung als über dem Boden zu berieseln. Wenn die Bewässerungssysteme richtig konzipiert, installiert und geführt werden, sind sie ein hochwirksames Mittel zur Aufrechterhaltung Ihrer Landschaften und Rasenflächen. Bewässern Sie am besten Ihre Landschaft in den frühen Morgenstunden, um Verdunstung zu minimieren. So lassen Sie auch genug Zeit für das Laub zu trocknen, das reduziert die Wahrscheinlichkeit von Schimmel und Krankheiten. Bewässern Sie, wenn es notwendig ist, nicht, weil es ein bestimmter Tag der Woche dafür ist. Sehr hilfreich ist die Idee, Regen-Sensoren zu automatischen Bewässerungssystemen zu installieren

Tipp 5 – Die richtige Menge:

Für die Wassermenge gilt es, die goldene Mitte zu finden. Generell ist eine ausgiebige Bewässerung für den Rasen besser als mehrere kleine. Jeder Quadratmeter sollte mindestens mit 30 bis 40 Litern Wasser versorgt werden, um ausreichend Feuchtigkeit in den Boden dringen zu lassen. Allerdings sollte Ihr Garten hinterher nicht einem Sumpfgebiet ähneln, denn sonst kann sich Schimmel bilden.

 

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