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By Lea Wieser 29.06.2017 16:49 Kommentare

Im Sommer können wir uns endlich über unsere gesetzten Pflanzen freuen. Der Garten erstrahlt in bunten Farben und die Blumen sprießen und gedeihen nur so vor sich hin. Nun kann man endlich die mühevolle Gartenarbeit genießen, wäre da nicht eins: der Störenfried auf der Bildfläche, das Unkraut. An allen Ecken drängt sich das lästige Gewächs zwischen die schönen Blumen und Sträucher. Wie man dem Hirtentäschel, Disteln und Co. den Gar austreiben kann, verraten wir Ihnen hier.

 

Brennnessel, Giersch und Löwenzahn können zwar als Heilkräuter auch sehr nützlich sein, dennoch will sie kaum jemand in seinen Beeten sehen. Die lästigen Wildkräuter rauben den dort eingepflanzten Blumen Wasser, Nährstoffe und Licht, und bremsen so deren Wachstum. So vielfältig wie die Welt der Unkräuter ist, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten sie zu bekämpfen. Es gibt viele Wege das Unkraut zu bekämpfen. Ob Hausmuttertrick, Vergämungsmittel oder passendes Werkzeug, wir stellen Ihnen hier 7 Tricks vor, das Unkraut endlich aus Ihrem Garten verbannen zu können.

  1. Hilfsmittel Fungenkratzer: Sehr umweltfreundlich und ohne Chemie ist das Enfernen un Unkraut mit Hilfe eines Fugenkratzers. Besonders auf Pflasterflächen wie der Hof oder ein Gartenweg lässt sich das Unkraut durch einen Fugenkratzer gut beseitigen. Damit sich das Kraut nicht mehr vermehrt, sollte es vor der Blüte entfernt werden. Eine scharfe Klinge und ein angenehmer Griff vereinfachen die Arbeit mit dem Fugenkratzer. Hier das passende Werkzeug!

  2. Natürliches Mittel: Kochen Sie einen Tee aus Knoblauch und Zwiebeln und verdünnen Sie diesen mit vier Anteilen Wasser. Damit beugen Sie Pilzkrankheiten jeglicher Art vor. Wollen Sie saugende Insekten vernichten oder gegen die sogenannte Krautfäule vorgehen, dann hat sich eine Brühe aus Rhabarber bewährt. Diese wird unverdünnt gegeben.

  3. Kochendes Wasser: Ganz ohne giftige Stoffe oder Zusätze geht es allerdings auch! Lassen Sie einfach heißes Wasser über die Pflanzen gießen und trocknen. Danach können Sie die Pflanzenreste entfernen. Durch das heiße Wasser wird der Organismus des Unkrauts zerstört und dieses kann nicht mehr nachwachsen.

  4. Wurzel tief ausstechen: Unkräuter mit Pfahlwurzeln wie Löwenzahn, Acker-Kratzdistel, Stumpfblättriger Ampfer oder Staudenknöterich sollten Sie tief ausstechen. Wiederholen Sie den Vorgang, falls das Kraut doch wieder austreibt. Hier das passende Werkzeug!

  5. Ein Wundermittel: Der Mulch: Eine Schicht aus 5-10 cm Mulch lässt Unkräuter kaum eine Chance. Die aufkeimenden Pflanzen schaffen es meist nicht, durch die Mulchschicht hindurch. Falls doch, lässt dich das Unkraut leicht auszupfen, da die Wurzeln nur schlecht Halt finden.

  6. Einfach und Kostenfrei: Einfach eine alte Zeitung auf das Unkraut legen und mit Steinen usw. beschweren, damit sie nicht wegfliegt. Nach einigen Tagen oder Wochen ohne Sonne, wird das Unkrautwelk, und man kann es problemlos herausziehen. In der Zwischenzeit, verschwinden die meisten Insekten die um das Unkraut herum leben und sich teils auch davon ernähren, da sie nicht mehr genügend Nährstoffe finden. Dauert zwar lange, ist dafür aber sehr schonend und kostet nichts.

  7. Hausmittel gegen wildes Unkraut: Viele Menschen schwören auf Salz und Essig als Unkrautvernichtungsmittel. Davon sollten Sie aber die Finger lassen, denn der Einsatz dieser Hausmittel für diesen Zweck ist gesetzlich verboten. Essig und Salz fallen offiziell unter die nicht erlaubten Pflanzenschutzmittel. Hintergrund ist, dass die Konzentration der Substanzen im Boden sehr hoch wird und nicht in einem akzeptablen Zeitraum abgebaut werden kann. Boden, Pflanzen und Insekten würden auf Dauer durch die aggressiven Essenzen belastet.

 

 

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