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By Lea Wieser 06.06.2017 10:05 Kommentare

Eigenen Most herstellen mit den Früchten aus dem Garten. Klingt komliziert und aufwendig? Erfahren Sie hier wie Sie das Obst zu leckeren Getränken verarbeiten können.

Sie wissen nicht mehr wohin mit den Äpfeln Ihres Apfelbaumes aus dem Garten? Wer einen eigenen Obstbaum im Garten hat oder anders an eine Vielzahl von leckeren, saftigen Äpfelnm, Birnen oder Trauben gelangt, der hat für die Verarbeitung der gesunden Früchte einige Möglichkeiten. So lassen sich aus den Früchten leckere Apfelweine oder aus Trauben erfrischende Federweißer, junge Weine gerstellen.

Doch was ist denn nun Most?

Unter dem Begriff Most wird jener Fruchtsaft verstanden, der durch das Keltern von Früchten gewonnen wird. Üblicherweise wird der Saft von Äpfeln, Birnen und Trauben, der teilweise auch schon gegoren ist als Most bezeichnet. Der Most wird aus sogenanntem Mostobst gewonnen, das einen höheren Gerbstoffanteil besitzt als Früchte, die zum Essen gedacht sind. Die Herstellung erfolgt durch eine Mostpresse, welche den Saft aus den Früchten presst. Durch das Hinzufügen von Gefepilzen wird der Fruchtzucker des Saftes zu Alkohol vergoren. Die Gärung dauert zwischen zehn Tagen und drei Wochen.

Die richtige Qualität liefert Genuss pur

Um Most herzustellen benötigen Sie passende Gerätschaften und leckeres Obst, welches Sie verarbeiten können. Achten Sie beim Obst darauf, dass die Frühte reif und gesund sind. Säubern Sie das Obst gründlich und entfernen Sie faule Stellen. Schmutziges und faules Obst kann einen erheblichen EInfluss auf die Qualität und den Geschmack des Gebräus haben. Neben einem guten Rezept und den zu pressenden Früchten spielt die richtige Ausstattung für die Qualität des Mostes eine entscheindene Role. Fass ist nicht gleich Fass. Ob vergären, lagern oder transportieren. Je nach Verwendungszweck gibt es unterschiedliche Fässer.

Anleitung zur Mostherstellung

  1. Obst Maischen: Im ersten Schritt müssen die Äpfel samt Kerngehäuse und Stiel geschreddert, also in kleine Stückkchen geteilt werden. Dies kann mit Hilfe mit handbetriebenen oder elektrischen Obstmühlen geschehen.

  2. Maische pressen: Die Maische wird nun durch ein Sieb gepresst, sodass sich der darin enthaltene Saft im Auffangbecken sammelt. Übrig bleibt der sogenannte Trester, also Schale und Kerne, welcher ideal als Dünger verwendet werden kann. Den Saft können Sie nun filtern, damit er etwas weniger Trüb wird.

  3. Gärung einleiten: Nun wird der Saft in ein Gärungsfass gegeben und Hefe hinzugegeben. Beachten Sie, dass ca. 10% des Gefäß leer bleiben sollte, damit der beim Gärungsprozess entstehende Schaum genug Platz hat.

  4. Nach der Gärung: Wenn der Gärspund nur noch seltlen oder nicht mehr blubbert ist die Gärung abschlossen. Der Saft sollte nun vonder Hefe abgezogen werden. Dazu wird der Apfelwein in einen anderen sauberen Behälter gefüllt und anschließend wieder in das gereinigte Faß zurückgegeben – dazu gibt man nun 10 g Kaliumpyrosulfit pro 100 Liter Wein und schwefelt diesen damit erneut.

  5. Lange Haltbarkeit: Durch den Gärungsprozess wurde gasförmiger Alkhol produziert, welcher den Apfelwein haltbar macht. Mit einem natürlichen Alkoholgehalt von rund 5-7 Vol% kann er 2 bis 4 Jahre gelagert werden.

Nun bleibt nur noch eins: Zurücklehen und Genießen! Je nach Belieben können Sie weitere Obstsorten wie etwa Birnen oder Trauben für die Herstellung von Weinen verwenden. Werden Sie ruhig experimentierfreudig und mixen Sie die Früchte. Durch die Zufuhr von etwas Zucker wird der Most süffig und sehr lecker.

Auch Anfänger sollten Sich ohne Bedenken an die Herstellung von eigenem Most trauen. Mit Hilfe eines Komplettfasses oder einer Saftpresse ist die Herstellung für jederman umsetzbar und bereitet der ganzen Familie viel Freude. Eigens hergestellter Saft oder Wein bietet sich zum Verschenken besonders gut an. 

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