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By Lea Wieser 26.07.2017 13:01 Kommentare

Unter Grilliebhaber, Hobbygriller oder Profigriller- die immer wieder aufkommende Diskussion findet kein Ende. Gasgrill oder Kohlegrill? Welcher dieser Grills bietet das beste Aroma, die gewünschte Fleischqualität und das Feeling eines gelungen Barbeque-Abends. Handelt es sich nur um einen Grill-Mythos oder schmeckt das Fleisch vom Gasgrill wirklich anders, als wenn es auf dem Kohlegrill zubereitet worden wäre? Treue Anhänger finden beide der Grillmethoden. Die Einen schwören auf den Gasgrill, welcher innerhalb weniger Minuten grillbereit ist, die Anderen setzen ausschließlich auf Grillgut, welches auf einem Holzkohlegrill zubereitet wurde und dadurch ein rauchiges Grillaroma erlangte.

 

Die Grills im Vergleich

Das wohl häufigste Gesprächsthema beim Grillen mit Nachbarn oder Freunden: Was schmeckt besser? Grillen mit Gas oder Kohle? Viele vertreten die Meinung, dass Steaks und Bratwürste vom Kohlegrill besser schmecken als vom Gasgrill.
Holzkohlefans vermissen das typische Kohlen-Aroma. Wir stellen die beiden Grill-Methoden in den Vergleich:

 

Der Aufbau:

Die Montage eines Gasgrills ist recht zeitintensiv, da er aufgrund seiner Technik über relativ viele Einzelzeile verfügt. Um das Gerät betriebsfertig zu stellen, planen Sie mindestens eine Stunde ein. Wer handwerklich wenig erfahren ist, sollte sich versierte Hilfe holen. Außerdem ist eine Grundausrüstung an Schraubenziehern unerlässlich, denn Werkzeug liefert der Hersteller nicht mit.

Der Aufbau eines Kohlegrills ist wesentlich einfacher als beim Gasgrill und selbst für Ungeübte einfach. Eine Kombination aus Stecken und Schrauben zeichnet den Aufbau des Kohlegrills aus. Auch hier ist eigenes Werkzeug nötig, um einzelne Teile miteinander zu verschrauben. Dann aber steht der Grill nach 20 Minuten. Beim Aufbau hat der Kohlegrill also einen eindeutigen Vorteil.

 

Die Grillvorbereitung

Wer einen Gasgrill besitzt hat hier den klaren Vorteil! Den Regler in die richtige Position bringen und einen Knopf drücken - dann brennt die Flamme. Ein Gasgrill ist innerhalb kurzer Zeit betriebsbereit und das ohne große Mühen und Anstrengungen. So stehen spontanen Grillaktionen nichts im Wege. Vorraussetzung hierfür ist lediglich, dass die Gasflasche ausreichend befüllt ist.

Im Gegensatz zur schnellen Inbetriebnahme des Gasgrills bedarf es beim Kohlegrill etwas mehr Geduld. Um auf einem Kohlegrill zu grillen, muss zuächst die Kohle zum Glühen gebracht werden. Dies bedarf etwas Erfahrung und einige kleine Hilftmittel. Wer nicht über Hilfsmittel wie Anzünder oder einen sogenannten Grillkamin verfügt, muss die Kohle mithilfe von Zeitungspapier zum Brennen bringen. Je nach Klima und Wind kann das Anzünden zu einer mühsamen und langwirigen Herausforderung werden.

 

Das Grillen

Beim Grillen zeigt der Gasgrill den Vorteil, dass die Hitze individuell regulierbar ist. So kann das Grillgut je nach Belieben gegrillt werden und das Verbrennen von Würtchen und Co. verhindert werden. Der Grillmeister kann das Fleisch langsam garen oder scharf anbraten. Allerdings kann es passieren, dass die Hitze schlecht verteilt wird und dadurch bei voller Beladung des Rostes nicht alle Stücke gleichmäßig erhitzt werden. 

Tückisch beim Kohlegrill ist die enorme Hitze. So kann das Grillgut innerhalb kürzester Zeit fast zu viel Farbe und Temperatur bekommen. Das Fleisch kann außen sehr dunkel, innen aber noch nicht ganz durch sein. Wer Verkohltes vermeiden möchte, muss ständig am Rost sein, eifrig Würstchen wenden und an den Rand schieben.

 

Der Geschmack

Viele Blindverkostungen haben tatsächlich ergeben, dass die Probanden keinen Unterschied zwischen Fleisch vom Kohlegrill und Fleisch vom Gasgrill feststellen konnten, solange das Grillgut auf beiden Geräten ordnungsgemäß zubereitet worden war.

Nur die Kohle, oder auch das Gas an sich, geben soweit keinen eigenen Geschmack ab. Sicherlich ist dies bei Hölzern, in Verbindung mit Rauchbildung beim Grillen etwas ganz anderes.Kohle und Gas sind aber für den Geschmack des Grillguts mehr oder minder nicht von Belang.Der Geschmack der Würstchen, Fisch und Fleischprodukte beim Grillen, entsteht durch das herabtropfende Fett und der Säfte, die auf das offene Feuer, den Grillrost bzw. in die Kohle tropfen und dann verbrennen.
Der aufsteigende Rauch ergibt dann den Grillgeschmack wenn er sich auf das Grillgut niederlegt. Auch die Röstaromen und andere Duftstoffe, die durch die Bräune und die höheren Grilltemperaturen erzeugt werden, tragen maßgeblich zum guten Grillgeschmack bei.

 

Tipps und Tricks

Einer der beliebtesten Fehler im Umgang mit Holzkohle ist, dass die meisten Leute nicht lange genug warten, bis die Kohle richtig durchgeglüht ist. Die Folge ist zu wenig Hitze und ein unangenehm stinkender und schmeckender Qualm! Glühende Kohle hat absolut keinen Eigengeschmack, ebenso wenig wie die Hitze die durch einen Gasgrill erzeugt wird. Will man aber den Geschmack bewusst mit Rauch verfeinern, kann man das praktisch mit nahezu jeder Art von Grill tun.

Wenn Sie einen Gasgrill Ihr Eigen nennen und sich dennoch ein stärkeres Raucharoma à la Holzkohle wünschen, können Sie auch in sogenannte Smoking Chips investieren. Einige moderne Gasgrills verfügen nämlich über spezielle Räucherkammern, mit deren Hilfe Sie Ihr Grillgut nach Wunsch mit dem typisch holzig-rauchigen Geschmack versehen können.

 

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