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By Lea Wieser 29.05.2017 10:34 Kommentare

Sommer, Sonne, Outdoorfeeling, die Grillsaison ist eröffnet. Was gibt es schöneres nach einem langen, sonnigen Sommertag abends den Grill anzuschmeißen und das Fleisch, Gemüse und sonstiges Grillgut auf dem Rost zu brutzeln. Der würzige Barbecue Duft der in der Luft liegt, kennt man nur allzu gut und erinnert Viele von uns an Sommer pur! Für einen besonderen frischen Kick sorgen passende Grillkräuter. Welche Kräuter auf jeder Grillparty ein Muss sind und wie man diese zu einer leckeren Marinade verarbeitet, erfahren Sie hier.

 

 

Frische Kräuter verstärken die herzhaften Geschmäcker

Beim Grillen empfiehlt sich frische Kräuter anstatt getrocknete Kräuter zu verwenden. Zum einen sind sorgen frische Kräuter für ein besonders intensives Aroma. Zum anderen verbrennen die frischen Kräuter weniger schnell auf dem Grill. Verwendet man frische Kräuter sollte am diese erst kurz vor der Verarbeitung von der Pflanze abschneiden. Das Verhindert ein Verwelken der Pflanze.

Genuss-Tipp: Damit sich der volle Geschmack der Kräuter entfalten kann sollte man die Kräuter vor dem Marinieren zunächst in etwas Öl einlegen. Je nach Belieben kann man das Öl mit Knoblauch und Chili anreichern und die Kräuter hinzugeben. Bevor es nun an das Grillen geht, wird das Grillfleisch auch für einige Stunden in das Öl-Kräuter Gemisch gelegt, sodass das Fleisch oder ähnliches Grillgut die Kräuteraromen annehmen.

Die besten Grillkräuter

Die Aromen die beim Grillen entstehen sind sehr kräftig und herzhaft. Ob durch die Kohle am Holzkohlegrill oder das Rösten des Grillguts auf einem Gasgrill, die entstehenden Geschmacksnoten sind sehr stark. Daher sollten auch die Kräuter kräftiger im Geschmack sein, um neben dem Barbecuegeschmack nicht unter zu gehen. Diese Kräuter sind beim Grillen besonders gut geeignet:

Thymian: Thymian ist besonders würzig im Geschmack. Er ist zudem sehr herb, rauchig und kann etwas bitter werden. Je länger Thymian gegart wird, desto mehr entfalten sich seine Aromen. Daher empfiehlt sich den Thymian früh hinzuzugeben. Thymian gibt es in vielen verschiedenen Sorten wie etwa den Zitronenthymian oder Wildthymian

Currykraut: Wer den Geschmack von Curry gerne hat, sollte sein Grillgut in Currykraut einlegen. Die frischen kräftigen Zweige können ganz miteingelegt werden oder man zerstößt sie im Mörser. Besonders gut macht sich eine Marinade aus Currykraut auf Geflügel.

Rosmarin: Stark aromatisch, feurig, scharf, ein bisschen an Eucalyptus und Kampfer erinnernd, harzig und leicht bitter. Obwohl Rosmarin nicht den intensivsten Geruch unter den vielen Küchenkräutern verströmt, ist der Geschmack ziemlich stark. Ein kleiner Zweig reicht oft schon aus, um den Speisen eine ganz besondere Note zu verleihen.

Orgeano: Aromatisch-würzig, warm und ein klein wenig bitter und herb, je besser die Qualität, desto intensiver der Geschmack. Oregano verbreitet Urlaubsfeeling, Sommer, Sonne und südliches Flair. Küchentipp: Verbindet sich harmonisch mit Olivenöl und Zitronensaft, daher passt er zu italienischen und griechischen Rezepten besonders gut. Noch besser kommen die Aromen des Oregano zur Geltung, wenn man diesen vor dem Würzen ein wenig in den Händen oder im Mörser verreibt.

Majoran: Im Geschmack ist Majoran herb-würziger, leicht-bitter und sehr aromatisch mit holzigem Geruch, ähnelt Thymian. Majoran macht besonders fette Speisen bekömmlich und gibt dem Grillgut eine besondere Geschmacksnote. Getrockneten Majoran kann man mitkochen, frischen hingegen sollte man ihn erst zum Schluss der Garzeit hinzufügen.

Kräutersauce

Die Kräuter lassen sich nicht nur als Fleischmarinade, sondern auch als Kräutersaucen zum Fleisch verarbeiten. So stellen Sie eine leckere Kräutersauce her:

  • 4 EL Basilikum
  • 1 EL Majoran 
  • 1 EL Oregano
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/8 l Sauerrahm 
  • 1 EL Zitronensaft
  1. Die Kräuter grob schneiden 
  2. Die Kräuter mit 3 EL Olivenöl pürieren, mit den restlichen Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken

Kräuterbutter

Für den perfekten Grillabend darf eine selbstgemachte Kräuterbutter natürlich nicht fehlen. Zumal diese in einigen einfachen Schritten zuzubereiten ist:

  • 250 g Butter 
  •  ½ TL Kräutersalz 
  • 3 Handvoll Kräuter (Majoran, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Oregano, Bohnenkraut) 
  • 2 Knoblauchzehen 
  • Pfeffer
  1.  Die sauberen Kräuter und den Knoblauch fein hacken.
  2. Die zimmerwarme Butter in eine Schüssel geben und verrühren
  3. Den kleingehackten Knoblauch, Salz, Pfeffer und die feingeschnittenen Kräuter dazu rühren
  4. Kurz durchziehen lassen und in kleine z. B. Buttermodeln oder Herzformen drücken.

 

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